Rila Kloster
Das
Rila-kloster wurde im 10. Jahrhundert von dem Mönch Ivan Rilski
und seinen Schülern gegründet. Im Jahr 1837 wurde im Klosterhof
die prächtig geschmückte Klostekirche „Sveta Bogorodiza“
(die Heilige Gottesmutter) errichtet, in der die Gebeine des Heiligen
Ivan Rilski bewahrt werden.
Die Ikonensammlung im Kloster umfasst Werke vom 14. bis zum 19.
Jh. Einige der ältesten bulgarischen Holzschnitzereien werden
hier aufbewahrt, u.a. die bedeutendste bulgarische Holzschnitzarbeit,
das sog. Raffeil-Kreuz. Die in zwölfjähriger Arbeit (18.
Jh.) erschaffene Holzschnitzerei, mit Abmessungen 81x43cm, birgt
104 Szenen und 650 Kleinstfiguren.
Das Rila-Kloster wurde im Jahr 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes
aufgenommen.
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